Ihr Ferien-Resort in St. Jakob im Defereggental, Osttirol
• Familie Heinzle

Unterrotte 60 | A-9963 St. Jakob i. D.

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Kom.-Rat Erich Heinzle

Parte KR Erich Heinzle

*27.09.1920 in Lustenau/Vbg.
†18.10.2015 in St. Jakob in Defereggen.

Besuch der Volksschule in Lustenau und im Josefinum in Volders. 4 Klassen Gymnasium in Leopoldinum in Hall. Anschließend – wegen Scheidung der Eltern – kaufm. Wirtschaftsschule in Lustenau.

Beschäftigung im Betrieb der Mutter, anschließend – ab 2.12.1938 freiwilliger Wehrdienst der kriegsbedingt erst 1945, nach kurzer Gefangenschaft endet. Während der Kriegszeit Absolvierung eines Fahnenjunkerlehrganges an der Militärakademie in Wiener Neustadt. In weiterer Folge als Lt. Übernahme einer Kompanie.

Teilnahme an den Einsätzen in Polen, Norwegen, Finnland.
Am 17. Oktober 1945 Entlassung aus der Gefangenschaft, die am 8. Mai begonnen hatte.

Die wesentlichen Dienstzeiten beim Geb. Jägerregiment 136.
Während des Krieges lernte ich meine Frau Thusnelda kennen. Dies - aber auch wegen meiner vorübergehenden Zugehörigkeit zu einer Waffen SS-Dienststelle – waren der Grund, warum ich nach meiner Entlassung aus der Gefangenschaft mich in St. Jakob niederließ.

Dort half ich zunächst im Betrieb meiner Schwiegereltern (Land - und Gastwirtschaft) aus, bis ich mich 1947 entschloss einen Textilladen zu eröffnen, den ich im Haus des Josef Schett (an der Brücke) von 1947 bis 1952 betrieb.
1951/52 baute ich das erste Haus, in das wir mit dem Geschäft 1952 übersiedelten. 1961 Erweiterung des Geschäftes, in dem seit Ende 1952 auch der Handel mit Gemischtwaren erfolgte.

1964 wurde ich zum Geschäftsführer der Bergbahnen – und Skiliftgesellschaft St. Jakob i.D. Gesellschaft mbH gewählt. Diese Funktion beendete ich mit dem Beginn meiner Pensionierung im Jahre 1986. 1965 wurde ich Obmann des damaligen Fremdenverkehrsverbandes, eine Funktion, die ich ebenfalls 22 Jahre inne hatte. Von 1963 bis 1974 gehörte ich dem Gemeinderat an; von 1968 bis 1971 war ich Vizebürgermeister. Politisch war ich immer der ÖVP zugehörig. Als Obmann des Wirtschaftsbundes in St. Jakob war ich 10 Jahre tätig.

1976 iniziierte ich die Zusammenarbeit mit dem Antholzertal, mit der Gründung der Touristikgemeinschaft Defereggen-Antholzertal, die im Jahre 1998 aus politisch motivierten Gründen aufgelöst wurde, obwohl diese Gemeinschaft enorme Erfolge für den Fremdenverkehr in den beiden Tälern zu verzeichnen hatte.

Die rasante Zunahme des Fremdenverkehrs war der Grund dafür, dass ich mich 1977 dazu entschließen musste das Wohn- und Geschäftshaus zu erweitern oder einen Neubau zu beginnen.
Nach langen Planungsvorbereitungen wurde mit dem Bau im Spätherbst begonnen. Die Fertigstellung war im Dezember 1978. Nach der Fertigstellung wurde das “alte Haus” niedergerissen.

War zunächst auch die Integrierung einer Imbissstube im Neubau geplant, wurde dann in diesen Räumlichkeiten eine Textil/Trachtenstube untergebracht.
Neben den Geschäften und den privaten Wohnungen, wurden im Hause 11 Appartements für Feriengäste errichtet.

Im Andreas Hofer Gedenkjahr 1984 waren alle Gemeinden Tirols aufgerufen etwas Bleibendes zu schaffen. So kam es einerseits zur Errichtung eines Reliefs mit Gedenktafel am Staller Sattel, das ich ebenso iniziirte, wie die Gründung einer Schützenkompanie in St. Jakob. Überhaupt war mir die Vertiefung der zwischenmenschlichen Beziehungen zwischen Defereggen- und Antholzertal ein Anliegen.

1994 musste erneut eine größere Investition im Geschäft vorgenommen werden, da unsere beiden Mitbewerber Troger und Paßler ihre Lebensmittelgeschäfte aufließen.
Im Jahre 1997 war es mir möglich, eine Max Planck Woche in St. Jakob durchzuführen.

Der Anlass war der 50. Todestag des Nobelpreisträgers, die von 1939 bis 1943 viele Urlaubswochen in St. Jakob (im Gasthof Kröll) verbrachte. Es war dies eine besonders erfolgreiche Veranstaltung, die gemeinsam mit der Max Planck Gesellschaft gestaltet wurde.

Mit Beginn des Jahres 2000 übergab ich die Geschäftsräumlichkeiten an meinen Sohn Dieter, der seither als selbstständiger SPAR-Kaufmann den SPAR Markt führt. Vom Österr. Wirtschaftsbund erhielt ich die Ehrenmedaille in Gold. Vom Land Tirol wurde mir das Verdienstkreuz verliehen.

Die A&O Österreichs zeichnete mich mit der dem Ehrenring aus. 1981 wurde mir der Berufstitel Kommerzialrat verliehen. 1990 ehrte mich die Gemeinde St. Jakob mit der Verleihung der Ehrenbürgerschaft. Weiteres erhielt ich die Silberne Ehrenmedaille der Tiroler Handelskammer, die silberne Verdienstmedaille des Bundes der Südtiroler Schützenkompanien.

Die Ehrenmitgliedschaft des Verkehrsverein Osttirol, dessen Obmann ich während 4 Jahren war, wurde mir 1989 verliehen.
Zum Ehrenobmann des Fremdenverkehrsverbandes wurde ich ebenso ernannt wie 1998 – über Antrag der Max Planck Gesellschaft – wurde mir das Goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich verliehen.